Berichte über beschädigte RF 200–800mm-Objektive
Rund um das Canon RF 200–800mm gibt es aktuell vereinzelt Berichte, dass das Objektiv in zwei Teile zerbrochen sein soll. Das Modell ist bei vielen Fotografinnen und Fotografen beliebt, weil es eine sehr große Brennweiten-Range bietet und damit besonders für Natur- und Wildlife-Aufnahmen interessant ist. Umso mehr verunsichern Meldungen, die auf mögliche Stabilitätsprobleme hindeuten.
Ein bekannter Fall aus der Praxis
Ein viel beachtetes Beispiel stammt vom professionellen Natur- und Wildlife-Fotografen Joshua Holko. Er berichtete, dass sein Objektiv während einer Reise im Rucksack in zwei Teile zerbrochen sei. Dabei betonte er, dass das Objektiv nicht heruntergefallen wäre.
Weitere dokumentierte Vorfälle
Der Fall scheint kein völliger Einzelfall zu sein. In weiteren Berichten wurden ähnliche Schäden beschrieben: In einem Fall soll die vordere Hälfte des Objektivs während einer Safari durch den Kontakt mit einem Fahrzeug beschädigt worden sein. In einem anderen Bericht war die genaue Ursache unklar; der Fotograf vermutete aber, dass das Objektiv in der Tasche gegen etwas gestoßen sein könnte. Insgesamt wurden in Diskussionen mehrere vergleichbare Vorkommnisse zusammengetragen.
Mögliche Ursachen: Konstruktion, Material oder Charge?
Das RF 200–800mm gehört nicht zu Canons L-Serie, die typischerweise auf besonders robuste Materialien und eine insgesamt höhere Widerstandsfähigkeit ausgelegt ist. Beim RF 200–800mm kommt stattdessen eine Konstruktion mit Kunststoffanteilen zum Einsatz, was in dieser Objektivklasse nicht grundsätzlich ungewöhnlich ist. Die Häufung der Berichte wirft dennoch Fragen auf: Handelt es sich um eine konstruktive Schwachstelle, um eine besonders empfindliche Stelle bei bestimmten Belastungen – oder könnte auch eine fehlerhafte Serie im Umlauf sein?
Wie sind eure Erfahrungen?
Mich interessiert eure Einschätzung: Wie bewertet ihr solche Berichte? Habt ihr selbst schon einmal Probleme mit einem beschädigten oder gebrochenen Objektiv gehabt – sei es durch Alltagseinsatz, Transport oder unglückliche Einwirkungen?




