DJI erweitert sein Gimbal-Line-up erneut: Nach den neuen Smartphone-Gimbals Osmo Mobile 7 und 7P folgt mit dem RS 4 Mini ein besonders kompakter Stabilisator, der sowohl mit Systemkameras als auch mit Smartphones genutzt werden kann. Gerade für Videografen, die häufig alleine drehen, klingt das nach einer spannenden Ergänzung.
Die wichtigsten Eckdaten zum RS 4 Mini
Der RS 4 Mini wiegt 890 Gramm und ist für Setups bis zu 2 Kilogramm ausgelegt. Damit bleibt er angenehm mobil, bietet aber genug Reserven für viele gängige Kamera- und Objektivkombinationen. Der neu entwickelte Griff fällt zudem deutlich kompakter aus und ist etwas leichter als beim Vorgänger.
Praktisch im Alltag: automatische Achsensperren, die sich sehr schnell lösen lassen. Zusammen mit DJIs aktueller Stabilisierungsgeneration sollen so besonders ruhige, saubere Kamerabewegungen möglich sein – auch bei dynamischeren Aufnahmen.
Für ein leichteres Handling setzt DJI außerdem auf eine neue Teflon-Beschichtung, die das Ausbalancieren und Justieren erleichtern soll. Dazu kommt der „Vertical Switch“ der dritten Generation, mit dem sich schnell zwischen horizontaler und vertikaler Aufnahme wechseln lässt. Vor allem für vertikale Videos bedeutet das: stabilere Ergebnisse als bei älteren Lösungen.
Neues Tracking-Modul für Solo-Produktionen
Ein Highlight ist das neue Tracking-Modul, das in bestimmten Bundles enthalten ist. Es bringt eine eigene Kamera mit und ermöglicht dadurch die Motivverfolgung („Active Track“) unabhängig davon, welche Kamera oder welches Smartphone genutzt wird. Laut DJI soll das Tracking auch aus größerer Entfernung – bis zu 10 Meter – zuverlässig funktionieren und selbst bei komplexeren Szenen stabil bleiben.
Durch ein magnetisches Schnellwechsel-Design lässt sich das Modul sehr zügig anbringen und sitzt anschließend sicher am Gimbal.
Akku und Laden: spürbare Verbesserungen
Auch bei Akku und Ladezeiten wurde nachgebessert: Im Vergleich zum RS 3 Mini sollen sowohl Ladegeschwindigkeit als auch Laufzeit um rund 30 Prozent verbessert worden sein. Die maximale Betriebszeit liegt bei bis zu 13 Stunden. Zusätzlich gibt es eine Schnellladefunktion, mit der nach kurzer Ladezeit mehrere Stunden Nutzung möglich sein sollen.
Varianten
Der RS 4 Mini wird in mehreren Versionen angeboten: Neben der Basisvariante mit Gimbal und Standardzubehör gibt es Konfigurationen, die zusätzlich das Tracking-Modul sowie weiteres Zubehör enthalten – bis hin zu einem Paket, das auch eine Handyhalterung integriert.
Wie interessant ist so ein kompakter Gimbal für eure Video-Workflows – eher „Nice to have“ oder ein echter Gamechanger?




