DJI scheint seine erste Drohnen-Neuheit des Jahres bereits in den Startlöchern zu haben – und dabei deutet vieles darauf hin, dass uns kein klassisches Nachfolgemodell erwartet, sondern eine komplett neue Produktidee.
Neues Event, neues Modell: Hinweise auf die DJI Flip
Für Mitte Januar 2025 hat DJI zu einer Produktvorstellung eingeladen. Das Motto der Präsentation – sinngemäß „Entfalte neue Möglichkeiten“ – lässt darauf schließen, dass dort die lange erwartete DJI Flip gezeigt wird.
Kompakt, faltbar und unter 250 Gramm
Gerüchten zufolge handelt es sich bei der DJI Flip um eine besonders kleine, faltbare Mini-Drohne. Im zusammengeklappten Zustand soll sie sehr kompakt ausfallen und dabei unter der wichtigen Gewichtsgrenze von 250 Gramm bleiben. Das macht sie vor allem für Freizeitpiloten interessant, die Wert auf ein leichtes, unkompliziertes Setup legen.
48-Megapixel-Kamera und 4K mit hoher Bildrate
Trotz der kleinen Bauform soll die DJI Flip mit einer leistungsfähigen Kamera kommen: Im Gespräch ist ein 48-Megapixel-Sensor im Format 1/1,3 Zoll. Damit wären voraussichtlich 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde möglich. Bei Fotos sollen mehrere Formate unterstützt werden, darunter auch Varianten für eine nachträgliche Bearbeitung am Computer.
Auch beim Blickwinkel gibt es erste Erwartungen: Ein Weitwinkel um die 82 Grad (vergleichbar mit etwa 24 mm) klingt plausibel. Ergänzend soll ein digitaler Zoom für zusätzliche Flexibilität sorgen.
Flugzeit, Sensorik und Übertragung
Bei der Flugzeit ist aktuell von rund 31 Minuten die Rede, nachdem zuvor auch höhere Werte kursierten. Als Energiequelle soll ein Akku mit 3.110 mAh dienen.
Für stabilen und präzisen Flug sollen moderne Assistenzsysteme beitragen – genannt werden unter anderem ein LiDAR-Sensor, ein verbessertes ActiveTracking sowie eine aktuelle Funk- und Übertragungstechnik auf Basis von OcuSync 4.0.
Funktionen für Einsteiger und Fortgeschrittene
Zusätzlich werden typische Komfort- und Kreativfeatures erwartet: ein First-Person-View-Modus für immersive Live-Ansichten, automatische QuickShot-Manöver für dynamische Clips sowie ein Return-To-Home, der die Drohne bei Bedarf selbstständig zurückführt. Insgesamt wirkt das Paket so, als wolle DJI sowohl Neulinge als auch erfahrenere Freizeitpiloten ansprechen.
Positionierung zwischen Einsteiger- und Mini-Serie
Zur genauen Einordnung gibt es bislang nur Spekulationen. Erwartet wird jedoch, dass die DJI Flip zwischen einem sehr günstigen Einstiegsmodell und der bekannteren Mini-Serie positioniert wird – also als Mittelweg aus kompaktem Format, solider Kamera und erweiterten Features.
Weitere DJI-Drohnen ebenfalls in Arbeit
Parallel zur Flip sollen sich auch weitere DJI-Modelle in Entwicklung befinden, darunter eine neue Generation im Profi- bzw. Flaggschiff-Bereich sowie ein weiteres Mini-Pro-Modell. Auch zur Marktsituation in den USA gibt es Anzeichen für eine vorübergehende Entspannung beim Vertrieb, was für DJI grundsätzlich ein positives Signal wäre.




