Kompakte Drohne für Einsteiger und Vlogger
DJI hat mit der DJI Flip eine besonders kompakte Kameradrohne vorgestellt, die sich gezielt an Drohnenneulinge und Content-Creator richtet. Im Fokus stehen eine unkomplizierte Bedienung sowie hochwertige Foto- und Videoergebnisse. Auffällig ist vor allem der komplett faltbare Propellerschutz aus leichtem Kohlefaser-Material. Er soll ein ähnlich stabiles Schutzniveau wie klassische Schutzbügel bieten und das Fliegen – gerade für weniger erfahrene Pilotinnen und Piloten – deutlich sicherer machen.
Zur zusätzlichen Absicherung setzt die DJI Flip auf eine Hinderniserkennung, die Objekte nach vorn und nach unten erfassen kann. Statt LiDAR kommt hierbei Infrarottechnologie zum Einsatz.
Technische Ausstattung im Überblick
Auch bei den Eckdaten zeigt sich die DJI Flip überraschend ambitioniert. Zu den wichtigsten Spezifikationen zählen:
– 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor mit 48 MP und f/1.7-Blende
– 4K-Video bis 60 fps sowie Zeitlupe in 4K mit bis zu 100 fps
– Fotoauflösung wahlweise mit 48 MP oder 12 MP
– Videoübertragung in 1080p/60fps (O4) mit einer Reichweite von bis zu 13 km
– Maximale Flugzeit bis 31 Minuten und Flugdistanz bis 14 km
– Höchstgeschwindigkeit bis 12 m/s im Sportmodus
– 3D-Infrarotsensorik zur Hindernisvermeidung nach vorn und unten
– Unterstützung von GPS, Galileo und BeiDou
– 3-Achsen-Gimbal sowie 2 GB interner Speicher
– Akku mit 3.110 mAh; Ladezeit ca. 70 Minuten bei 30 Watt
– Gewicht unter 250 g; Maße: 136 × 62 × 165 mm (gefaltet) bzw. 233 × 280 × 79 mm (entfaltet)
Bedienung: Einfach starten, schnell zu guten Aufnahmen
Bei der Steuerung setzt DJI auf Flexibilität: Die DJI Flip kann per Smartphone-App, mit Fernbedienung oder sogar über Handgesten bedient werden. Vorprogrammierte Flugmodi wie „Follow“, „Dronie“ oder „Helix“ helfen dabei, ohne großes Vorwissen dynamische Clips zu erstellen. Trotz des geringen Gewichts soll die Drohne dabei stabil in der Luft liegen – auch bei etwas anspruchsvolleren Bedingungen wie Wind.
Die angegebene maximale Flugzeit gilt unter optimalen Voraussetzungen. In kälteren Umgebungen fällt sie in der Praxis typischerweise niedriger aus; hier werden eher rund 25 Minuten erwartet. Um Ladepausen zu reduzieren, gibt es zudem eine Option zum parallelen Laden von zwei Akkus, die beide in unter einer Stunde wieder einsatzbereit machen kann.
Erste Eindrücke: Bildqualität und Zeitlupe als Highlights
In ersten Tests wird vor allem die Bildqualität gelobt. Der vergleichsweise große Sensor soll auch bei weniger Licht noch detailreiche Fotos ermöglichen, mit guter Farbtiefe und ansprechender Dynamik. Bei Videoaufnahmen punkten insbesondere natürliche Farben sowie ein hoher Dynamikumfang. Als echtes Highlight werden außerdem die Zeitlupenaufnahmen in 4K mit 100 Bildern pro Sekunde hervorgehoben.
Zusätzlich zu klassischen horizontalen Aufnahmen sind auch vertikale Formate möglich – praktisch für Social-Media-Inhalte. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch Funktionen wie Sprachsteuerung und eine automatische Aktivierung beim Ausklappen der Arme.
Einordnung: Für wen ist die DJI Flip interessant?
Unterm Strich positioniert sich die DJI Flip als spannende Option für alle, die eine unkomplizierte, leichte und dennoch leistungsfähige Kameradrohne suchen. Der faltbare Propellerschutz erhöht die Sicherheit im Alltag, während die Kamera- und Videofunktionen genug Reserven bieten, um auch über reine „Einsteiger-Aufnahmen“ hinauszugehen. Damit dürfte die Drohne für viele Interessierte ein attraktiver Einstieg sein – und gleichzeitig für Vlogger und Social-Creator eine praktische, mobile Lösung.




