Gemeinsames Vorgehen gegen gefälschtes Kamera-Zubehör
Canon und Amazon sind gemeinsam rechtlich gegen Anbieter vorgegangen, die gefälschtes Zubehör für Kameras verkauft haben. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen – denn Imitate sind häufig nicht nur qualitativ schlechter, sondern können im schlimmsten Fall auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen.
Urteil gegen Verkäuferkonten in den USA
In den USA erwirkte Canon zusammen mit Amazon ein Versäumnisurteil gegen 29 Verkäuferkonten, über die gefälschte Akkus und Ladegeräte für Canon-Kameras angeboten wurden. Das Gericht untersagte den betroffenen Parteien, künftig weitere Markenrechtsverletzungen zu begehen, und ordnete außerdem Schadenersatzzahlungen an.
Canon betont langfristigen Kampf gegen Produktfälschungen
Canon geht bereits seit Jahren aktiv gegen Produktfälschungen vor. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, Kundinnen und Kunden vor minderwertigen Nachahmungen zu bewahren und zugleich die Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu sichern, die mit der Marke verbunden werden.
Das Unternehmen machte deutlich, dass es weltweit daran arbeitet, Menschen vor gefälschten und potenziell unsicheren Produkten zu schützen, die den Namen Canon unrechtmäßig verwenden. Gleichzeitig soll damit auch der über Jahrzehnte aufgebaute Markenwert erhalten bleiben.
Warum das Thema durch den Online-Handel wichtiger wird
Mit dem Wachstum des Online-Handels nimmt auch die Zahl an Fälschungen auf Verkaufsplattformen zu. Um dem entgegenzuwirken, arbeiten Canon und Amazon eng zusammen und setzen auf konsequente rechtliche Schritte gegen entsprechende Anbieter. Canon kündigte an, diesen Weg auch künftig fortzuführen.
Habt ihr selbst schon einmal Erfahrungen mit gefälschtem Kamera-Zubehör gemacht?




