Canon hat eine wichtige Veränderung in der Führung bekannt gegeben: Ein langjähriger Manager übernimmt künftig die Verantwortung für Europa und weitere angrenzende Regionen.
Shinichi „Sam“ Yoshida wird zum 1. März 2025 neuer Präsident und CEO für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA). Er folgt auf Yuichi Ishizuka, der nach 44 Jahren im Unternehmen – darunter sieben Jahre an der Spitze der EMEA-Region – in den Ruhestand geht.
Beeindruckende Karriere mit internationaler Erfahrung
Yoshida ist seit 1983 Teil des Unternehmens und war im Laufe seiner Karriere in unterschiedlichen Schlüsselpositionen in Europa, den USA und Kanada tätig. Zu den prägenden Stationen zählt seine Mitwirkung beim Aufbau eines US-Standorts in den 1980er-Jahren, bei dem er an der Standortauswahl sowie am Aufbau der Produktionsstrukturen beteiligt war. Diese Zeit gilt als wichtige Grundlage für seine Expertise in den Bereichen Fertigung, Innovation und Recycling.
In den folgenden Jahren übernahm Yoshida mehrere Führungsrollen, unter anderem als Executive Vice President und General Manager in Nordamerika. Später leitete er dort auch einen zentralen Bereich für Business-Imaging-Lösungen.
Fokus auf Kernbereiche und neue Geschäftsfelder
In seiner neuen Position verantwortet Yoshida die Aktivitäten in 120 Ländern mit rund 12.300 Mitarbeitenden. Im Mittelpunkt steht für ihn, das etablierte Kerngeschäft weiter zu stärken und parallel Wachstum in neuen Bereichen voranzutreiben. Dazu zählen insbesondere B2B-Imaging, industrielle Drucklösungen sowie Informationsmanagement.
Yoshida betont, dass er die Marktposition im Imaging- und Druckumfeld weiter ausbauen und die Chancen innerhalb der dynamischen EMEA-Region konsequent nutzen möchte. Gleichzeitig verweist der Wechsel an der Spitze auch auf die Leistungen seines Vorgängers: Ishizuka hat in seiner Amtszeit wichtige Impulse gesetzt und den Ausbau des Portfolios maßgeblich mitgeprägt.
Warum „Sam“? Ein internationaler Spitzname
Der Spitzname „Sam“ ist im internationalen Geschäftsumfeld nicht ungewöhnlich: Viele japanische Führungskräfte nutzen einen leicht aussprechbaren Namen, um die Kommunikation mit westlichen Partnern zu erleichtern.




