Canon meldet sich im Kompaktkamera-Segment zurück
Canon kehrt auf den europäischen Markt für Kompaktkameras zurück. Mit der PowerShot V1 bringt der Hersteller ein neues Modell an den Start, das zunächst nur in Asien vorgestellt wurde und nun auch hierzulande verfügbar sein soll.
Erst Asien, dann Europa: Ungewöhnlicher Start
Canon hatte die PowerShot V1 zunächst ausschließlich für den asiatischen Markt präsentiert. Europa und Amerika blieben bei der ersten Ankündigung außen vor, was für viele überraschend kam.
Rund einen Monat später folgte dann die internationale Kommunikation. Es wirkt so, als sei ein weltweiter Launch ursprünglich früher geplant gewesen. Denkbar ist jedoch, dass Canon zunächst mehr Spielraum für die Produktion schaffen wollte – zumal bereits kurz nach der ersten Vorstellung von einer unerwartet hohen Nachfrage und möglichen Lieferengpässen die Rede war.
Verfügbarkeit in Europa
Die PowerShot V1 soll ab April 2025 auch in Europa erhältlich sein. Parallel dazu haben einzelne Händler bereits Vorbestellungen gestartet.
Technische Highlights der Canon PowerShot V1
Spannend ist vor allem der Sensor: Canon setzt auf einen 22-Megapixel-Sensor in der vergleichsweise großen 1,4-Zoll-Klasse mit einem Cropfaktor von 2. Das Format ist auf ein 3:2-Seitenverhältnis ausgelegt. Auch die Pixelgröße fällt auf, da sie sich an der des 32-Megapixel-APS-C-Sensors der Canon EOS R7 orientieren soll. Allein dieser Punkt macht die Kamera für viele Interessierte attraktiv.
Dazu kommen ein schneller Dual-Pixel-II-Autofokus, eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 30 Bildern pro Sekunde und ein Gewicht von 426 Gramm. Das fest verbaute Objektiv entspricht umgerechnet einem 16–50 mm f/2.8–4.5, was die Kamera besonders für Videoeinsätze interessant machen dürfte.
Ausblick: Kommt später noch eine PowerShot V3?
Wer mit der genannten Brennweite nicht warm wird, könnte dennoch im Laufe von 2025 auf seine Kosten kommen. Für die zweite Jahreshälfte wird die Vorstellung einer PowerShot V3 erwartet, die je nach Ausstattung und Ausrichtung für manche Nutzer sogar die spannendere Option sein könnte.




