Canon arbeitet offenbar an einer neuen Kompaktkamera, die vor allem durch einen ungewöhnlich großen Sensor Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte. Die voraussichtliche PowerShot V1 soll damit spürbar über dem liegen, was man in dieser Kameraklasse normalerweise erwartet.
Gerüchte um einen deutlich größeren Sensor
Aktuellen Informationen zufolge könnte Canon der PowerShot V1 einen Sensor spendieren, der sich größenmäßig in der Nähe des Micro-Four-Thirds-Formats bewegt. Auch wenn er nicht an die Sensorflächen mancher Premium-Kompaktkameras mit noch größeren Formaten heranreichen dürfte, wäre das in dieser Produktkategorie dennoch ein bemerkenswerter Schritt.
Sensorgröße um 1,4 Zoll und Format 3:2
Neuere Hinweise sprechen davon, dass der Sensor der PowerShot V1 ungefähr 1,4 Zoll messen könnte. Das wäre sogar minimal größer als ein typischer Micro-Four-Thirds-Sensor. Außerdem ist im Gespräch, dass Canon auf ein 3:2-Seitenverhältnis setzt – ein Format, das viele von APS-C- oder Vollformatkameras kennen und das für Foto und Video gleichermaßen interessant sein kann.
Warum das spannend ist – auch ohne „Wunder“ bei der Bildqualität
Selbst wenn der Größenunterschied im Vergleich zu Micro Four Thirds in der Praxis nicht automatisch riesige Sprünge bei der Bildqualität bedeutet, ist die Richtung klar: Canon scheint bei Kompaktkameras wieder stärker auf hochwertige Hardware zu setzen. Allein die Einführung einer (mutmaßlich) neuen Sensorgröße wäre ein Signal, dass sich in diesem Segment wieder etwas bewegt.
Konkrete Details zur PowerShot V1 stehen zwar noch aus. Sollte sich die Sensorgröße jedoch bestätigen, könnte die Kamera für viele Interessierte deutlich attraktiver werden – insbesondere für alle, die kompakte Abmessungen mit möglichst viel Sensorfläche kombinieren möchten.




