Die Firmware-Version 1.0.1 für die EOS R1 bringt eine Reihe von Verbesserungen und Fehlerkorrekturen, die den Kameraalltag spürbar zuverlässiger machen – vor allem bei Netzwerkfunktionen, beim Arbeiten während laufender Schreib- und Übertragungsvorgänge sowie bei der Videoaufnahme.
Verbesserungen bei WLAN und FTP-Übertragung
Der Status der WLAN-Verbindung lässt sich nun direkt über die Farbgebung des FTP-Übertragungssymbols erkennen. Zusätzlich stehen während einer laufenden FTP-Übertragung jetzt auch die Funktionen „Bilder schützen“ und „Bewertung“ zur Verfügung, was die Bildverwaltung unterwegs deutlich erleichtert.
Mehr Flexibilität im BUSY-Modus
Auch wenn die Kamera gerade Daten auf das Speichermedium schreibt (BUSY), kann der benutzerdefinierte Aufnahmemodus nun gewechselt werden. Das macht Workflows schneller, wenn kurzfristig zwischen Setups umgeschaltet werden muss.
Stabilitäts- und Absturzkorrekturen im Betrieb
Mehrere Probleme wurden behoben, die im ungünstigsten Fall dazu führen konnten, dass die Kamera nicht mehr reagiert:
– Bei wiederholten Aufnahmen im HDMI-Ausgangsmodus, wenn ein Objektiv ohne Kommunikationsschnittstelle verwendet wurde
– Beim Zuschneiden eines Bildes, während parallel andere Dateien per FTP übertragen werden
– In Verbindung mit Smartphone-Apps, wenn die Smartphone-Auslastung stark anstieg und dadurch ein Err70 ausgelöst werden konnte
Optimierungen für Video und Bildstabilisation
Die Bildstabilisation im Filmaufnahmemodus wurde verbessert. Ziel ist eine stabilere Darstellung, insbesondere bei diagonalen Schwenks in Kombination mit Stabilisationseinrichtungen.
Korrekturen rund um Kopieren, Zubehör und Anzeigeverhalten
Beim Auswählen und Kopieren mehrerer Bilder wurde ein Fehler behoben, durch den einzelne Dateien nicht mitkopiert wurden. Außerdem wurde ein Problem gelöst, bei dem Zubehör von Drittherstellern (z. B. Blitzgeräte oder Fernauslöser) während der Voraufnahme unerwartet reagieren konnte.
Auch das Displayverhalten wurde angepasst: Wenn eine Taste mit der Funktion „Bildschirm ausschalten“ belegt war, schaltete sich der Bildschirm nach der Aufnahme teils verzögert aus – dieses Verhalten wurde korrigiert.
Verbesserungen bei Custom-Presets, AF-Bedienung und Settings-Backup
Die Anwendung von Look-Dateien auf mehrere benutzerdefinierte Bilddateien wurde berichtigt. Zusätzlich läuft die Bewegung des AF-Rahmens nun flüssiger, wenn mehrere Aufnahmeinformationen eingeblendet sind und der Multicontroller genutzt wird.
Praktisch für Backups: Beim Sichern der Kameraeinstellungen werden benutzerdefinierte Bilder jetzt mitgespeichert.
Stabilere Netzwerkkommunikation
Abschließend wurde die Stabilität während der Netzwerkkommunikation insgesamt verbessert – ein wichtiger Punkt für alle, die regelmäßig mit drahtlosen Verbindungen und Übertragungen arbeiten.
Insgesamt sorgt das Update für mehr Zuverlässigkeit, bessere Bedienbarkeit im laufenden Betrieb und spürbare Optimierungen in typischen Profi-Workflows.




